Das Mindset von Arbeitgebern zu Arbeitslosen

Das Mindset von Arbeitgebern zu Arbeitslosen

Das Mindset von Arbeitgebern zu Arbeitslosen

Wenn wir die Arbeitslosigkeit in Deutschland und Europa lösen wollen, dann müssen wir uns auch ansehen, welche Knoten in den Köpfen vorhanden sind, die eine Lösung des Problems verhindern.

Dazu möchte ich eine kleine Artikelserie machen.

Heute möchte ich mit Dir zusammen das Mindset der Arbeitgeber ansehen.

Danach sehen wir uns das Mindset der Arbeitslosen an.

In einem dritten Schritt das Mindset der Arbeitnehmer,

in einem vierten Schritt das Mindset der Arbeitsagenturen,

in einem fünften Schritt das Mindset der Politiker.

(Kurzer Zwischenstop!!!  ca. 7,3 Sekunden und mithelfen. bitte hier klicken…)

 

Den Kojoten die Hoden entknoten

Ich finde, dass wir das Problem Arbeitslosigkeit nur lösen können „wenn wir sozusagen allen Kojoten die Hoden entknoten“.

Damit ist gemeint, dass alle relevanten Gruppen, die mit der Lösung des Problems Arbeitslosigkeit zu tun haben, ihr Mindset hinterfragen sollten, ihre Verhaltensweisen überdenken sollten, ihre Glaubenssätze prüfen sollten und ihre Einstellungen erneuern sollten.

 

 

Das Mindset von Arbeitgebern zu Arbeitnehmern

Was machen Arbeitgeber gut?

Zunächst einmal möchte ich alle Arbeitgeber loben, weil sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

Arbeitgeber entwickeln Ideen, wie sie mit ihren Leistungen Kundenbedürfnisse befriedigen können.

Arbeitgeber schaffen Problemlösungen und kümmern sich darüberhinaus um die Vermarktung ihrer Produkte.

Sie übernehmen die volle Verantwortung für ihr Leben.

Arbeitgeber wissen, dass sie investieren, riskieren und testen müssen, um einen unternehmerischen Erfolg zu erzielen.

Unternehmer sein kann viel mehr Erfolg bringen, als Arbeitnehmer zu sein.

Die reichsten Menschen dieser Welt sind in der Regel Unternehmer, jedoch gibt es auch Hunderttausende, die gerne eine unternehmerische Leistung erbringen würden, jedoch aus irgendwelchen Gründen scheitern.

Diese Seite der Medallie gibt es auch.

Wenn Du also gerne Unternehmer sein möchtest, dann gehe bitte immer nur ein kalkuliertes Risiko ein.

Leider gibt es aber auch falsche Denkmuster und Mindsets bei Arbeitgebern.

10 falsche Denkmuster von Arbeitgebern über Arbeitslose

  1. Die Arbeitslosen wollen nicht arbeiten. Arbeitslose sind faul. Der Arbeitslose hat nach zwei Jahren Arbeitslosigkeit alle seine Fähigkeiten verloren.
  2. Der Arbeitslose soll mit einem Niedriglohn beginnen. Die Situation des Arbeitslosen wird ausgenutzt.
  3. Der Arbeitgeber denkt, der Arbeitslose kann teilweise vom Staat finanziert werden. Er nutzt den Staat aus und bereichert sich.
  4. Der Arbeitgeber denkt, er hat mit der Lösung der Arbeitslosigkeit nichts zu tun. Er schottet sich ab und mauert sich zu. Er kommt nackt zur Welt und geht nackt. Zwischendurch meint er etwas zu besitzen. (bekannte Weisheit)
  5. Der Arbeitgeber denkt, er hat mit der Ausbildung von Arbeitslosen nichts zu tun. Dabei ist das Anlernen am Arbeitsplatz der schnellste und effektivste Ausbildungsweg.
  6. Der Arbeitgeber denkt, dass man dem Arbeitslosen erst einmal eine richtige Arbeitsmoral beibringen muss. Der liebe Gott hat mit seinem schöpferischen Können Schnecken und Faultiere erschaffen, und damit die Welt bereichert. Der Arbeitgeber möchte am liebsten nur Turbo Menschen. Der Mensch ist aber keine Maschine.
  7. Der Arbeitgeber denkt, einen Arbeitslosen sollte man nicht einstellen. Er hat Vorurteile. Dabei kann sich ein Arbeitsloser nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit einfach keine Klamotten mehr kaufen.
  8. Der Arbeitslose wird unfair behandelt. Der Arbeitslose wird wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt. Der zweite Arbeitsmarkt ist eine Erfindung von Arbeitgebern. Am liebsten hätten sie die Klassengesellschaft zurück. Tatsache ist jedoch, dass die Menschen, die im Zug erste Klasse reisen kein bisschen besser aussehen, als die Menschen, die zweite Klasse fahren.
  9. Der Arbeitslose bekommt Zeitverträge. Die Existenz des Arbeitslosen war schon in der Zeit der Arbeitslosigkeit permanent bedroht und ist nun durch Zeitverträge weiter bedroht. Seine Psyche muss erheblichen Schaden nehmen. Mit solchen Zeitverträgen wird der Arbeitnehmer gefügig gemacht. Er ist ein Arbeitnehmer zweiter Klasse.
  10. Der Arbeitgeber merkt nicht, dass er das Problem ist.

Das Mindset von Arbeitgebern zu Arbeitslosen

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Also bitte, hilf mit das Problem Arbeitslosigkeit zu lösen.

 

 

Liebe Grüße,

Friedhelm Kölsch

P.S. Ich hoffe, Du bist mit dabei, das Problem Arbeitslosigkeit in Deiner Stadt und in Deinem Dorf zu lösen!?

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Ohne Dich geht es nicht!

 

 

 

 

4 Responses zu Das Mindset von Arbeitgebern zu Arbeitslosen

  1. Gute Idee für eine Artikelserie. Ich bin schon auf die anderen Mindsets gespannt.
    @Hannes: Ich finde auch, dass Schwangere stärker vom Staat geschützt werden sollen und dies nicht so stark auf die Arbeitgeber abgewälzt werden darf.

  2. #10 echt jetzt?
    Arbeitgeber, solange keine Behörde oder öffentliche dauersubventionierte Institution wie zb ZDF, müssen rentabel arbeiten. Einer der größten Kostenblöcke in Deutschland sind Mitarbeiter. Auch weil der Staat ordentlich mitschneidet und den Leistenden allerlei Hürden auferlegt.
    Um auf das Thema zu kommen. Unser Problem sind die hohen Schutzvorschriften. Eine falsche Personalentscheidung endet vorm Arbeitsgericht schnell im 6stelligen Bereich. Warum sollten wir das Risiko eingehen? Wenn im Vergleich junge und noch hungrige Mitarbeiter zu finden sind?
    Das ist meiner Meinung nach auch einer der Gründe für die Gehaltsdiskrepanz zwischen Mann und Frau. Eine Schwangere, die sich dann unter Kündigungsschutz, mal komplett krank meldet, kostet mindestens 1 Jahresgehalt um den Ersatz zu bezahlen. Mir erschließt sich nicht, warum derartige Lebensrisiken der Arbeitgeber zu tragen hat. Weil er es kann? Möglich. Aber auch hier gibt’s Grenzen.

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