Zuwanderungsstop ist richtig!

Zuwanderungsstop ist richtig!

Zuwanderungsstop

Die Regierung Willy Brandt hat 1973 einen Anwerbestop verfügt. Daran mitgewirkt hat z.B. auch Helmut Schmidt. Niemand käme auf die Idee, Willy Brandt und Helmut Schmidt als ausländerfeindlich zu bezeichnen. Ich auch nicht. Hintergrund war die Ölkrise und die damit einhergehende Wirtschaftskrise. Von 1973 bis 1975 stiegen die Arbeitslosenzahlen von 273000 auf ca. 1 Millionen an. In dieser Situation wollten die genannten Politiker die Krise auf dem Arbeitsmarkt nicht noch dadurch verschärfen, indem weitere ausländische Bürger zuwandern.

Zuwanderung

Helmut Schmidt hat sich auch danach immer wieder kritisch geäußert. Z.B. in der FAZ: Eine „kulturelle Einbürgerung“ der ausländischen Einwohner sei bisher nur „sehr unzureichend gelungen“, schreibt er zum Beispiel in „Außer Dienst“, seinem vor zwei Jahren erschienenen politischen Vermächtnis, und folgert: „Wer die Zahlen der Muslime in Deutschland erhöhen will, nimmt eine zunehmende Gefährdung unseres inneren Friedens in Kauf.“

Helmut Kohl nahm eine ausländerkritische Stimmung in Deutschland 1982 zum Anlass, ebenfalls darüber nachzudenken, Ausländer durch finanzielle Anreize  dazu zu bewegen, wieder in die Heimatländer zurückzukehren. Dies war ebenfalls ein richtiger Ansatz, wenn unsere eigenen Bürger arbeitslos sind und nicht wissen, wie sie sich ernähren sollen und wo sie Arbeit finden sollen.

Zuwanderung

Das Problem ist nur, dass faktisch immer eine ganz andere Politik gemacht wurde. Seit 1990 ging es mit der Zuwanderung erst richtig los. Die Arbeitslosenzahlen stiegen immer weiter an. Dabei hatten die Menschen in den östlichen Ländern (Russland, Rumänien usw.) jetzt auch ganz neue Freiheiten -sie hatten die Freiheit ihr Land aufzubauen und unternehmerisch tätig zu sein. Stattdessen Arbeitssuche im Ausland und mit der einheimischen Bevölkerung um die vorhandenen Arbeitsplätze konkurrieren. Das empfinde ich als reinen Egoismus, weil man einerseits nicht bereit ist, die neuen Chancen im eigenen Land zu nutzen und den Neuanfang zu machen, aber stattdessen in Deutschland Arbeit suchen und den Menschen hier das Leben schwer zu machen. Zumal Deutschland  mit der Wiedervereinigung  ja schon erhebliche Lasten auf sich genommen hatte und ganz Ostdeutschland integrieren musste. 2013 war die Zuwanderung wieder auf Rekordniveau. Insgesamt sind 400000 Menschen zugewandert. Zuletzt gab es solche Einwanderungszahlen 1993.

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Zuwanderungsstop

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, jeder Ausländer soll Reisefreiheit haben, das ist ein Menschenrecht. Jeder Tourist ist in Deutschland herzlich willkommen und wird hier auch gastfreundlich behandelt. Es gibt jedoch auch Tatsachen, die mit der Geburt festgelegt werden: Es wird festgelegt, ob Sie ein Mädchen oder ein Junge sind, wer Dein Vater und wer Deine Mutter ist, in welcher Stadt Du lebst, in welcher Familie Du erzogen wirst, wer Deine Geschwister sind, in welche Schule Du gehst und auch welche Staatsangehörigkeit Du hast. Das Leben in Völkern und in sozialen Gemeinschaften hat sich bewährt. So sind meine Eltern in einem Ort aufgewachsen, in dem es früher üblich war, für kranke Dorfmitglieder mitzukochen und ihnen Essen zu bringen, zudem hatten sie früher schon eine Haubergswirtschaft. D.h. Jahr für Jahr wurde ein Stück Wald für den Brennholzbedarf abgeschlagen und dann auch wieder aufgeforstet. Problematisch waren aber immer die aggressiven Supermänner und Welteroberer. Diese Weltreiche haben nie funktioniert.

So empfinde ich jetzt auch das Verhalten der EU. Europaweit gibt es mindestens 20 Millionen arbeitslose Menschen und Deutschland hat auch sehr hohe Arbeitslosenzahlen, was sehr gerne runtergerechnet und schöngerechnet wird. In Deutschland leben meiner Schätzung nach 10-20 Millionen Menschen an der Armutsgrenze, in Deutschland gibt es alleine 7,4 Millionen Minijobber -davon haben 4,7 Millionen Menschen nur einen Minijob.

Was wir jetzt brauchen ist weniger Zuwanderung und nicht mehr Zuwanderung. Wie kommen Vertreter der Europäischen Union dazu, ab Januar 2014 erneut die Grenzen weiter zu machen und noch mehr Bulgaren und Rumänier ins Land zu lassen!? Das ist absolut unverantwortlich, weil niemand dafür sorgt, dass erst einmal die eigenen Arbeitslosen in einen Job gebracht werden. Es ist unverantwortlich, weil es jetzt schon in unseren Städten zu kulturellen Ausnahmezuständen kommt, es ist auch unverantwortlich, die Leute erst kommen zu lassen und dann wieder nach Hause zu schicken.

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Liebe Europaparlamentarier bitte bleibt einfach alle zuhause: Ohne Euch hätten wir mit Sicherheit keine Finanzkrise gehabt, die unsere Länder an den wirtschaftlichen Abgrund geführt haben. Ohne Euch hätten wir auch keine Schulden, die wir 400 Jahre lang zurückzahlen müssen. Ohne Euch hätten wir viel weniger Reisekosten und Verwaltungskosten. Ohne Euch hätten wir auch keinen Genmais. Ohne Euch würden wir über wirklich wichtige Sachen in unserer Gesellschaft diskutieren und nicht nur über Randthemen. Ohne Euch wären auch die ganzen Lobbyisten in Brüssel weg. Ohne Euch hätten wir viel mehr Frieden in Europa und viel mehr wirtschaftliches Wohlergehen. Ohne Euch hätten wir mehr Völkerverständigung. Ihr löst nicht die Probleme, sondern Ihr seid das Problem. Aber das Schlimmste ist, Ihr haltet Euch für  klug und für unverzichtbar und für unfehlbar und macht immer weiter so. Bitte einmal anhören, was Schäuble sagt: https://www.youtube.com/watch?v=tRDjReJc7wo#t=25

Bilder zu Zuwanderung: http://goo.gl/ulzLKD

Ihre Meinung interessiert mich: Was halten Sie von noch mehr Zuwanderung ab 2014?

Auch interessant: https://www.youtube.com/watch?v=NRpiFgWEvOM

http://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Startseite/Startseite-Nav.html

Besonders würde ich mich freuen, wenn Sie meinen Beitrag weiterposten würden oder auf den Gefällt mir Button drücken. Danke.

Liebe Grüße,

Friedhelm Kölsch

2 Responses zu Zuwanderungsstop ist richtig!

  1. Sehr guter Artikel und sehr gute Argumente, könnten sie das als Petition einreichen und noch ein paar Parteien damit anschreiben?

    • Lieber Oliver Kimmel, vielen lieben Dank für Ihren Kommentar und das Lob, dass Sie aussprechen. Als Petition möchte ich meinen Beitrag aber nicht einreichen, weil die Parteien sehr oft zementierte Meinungen haben, auch wenn die Erfahrungen in der Realität dagegen sprechen. Politisch habe ich mich jedoch immer wieder geäußert und meine Meinung mitgeteilt.

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