Urlaub und Arbeitsplätze

Urlaub und Arbeitsplätze

Hallo, mein Name ist Friedhelm Kölsch und ich bin für mehr Beschäftigung und Bildung in unseren Städten und Regionen. Ich gehe davon aus, dass es Ihnen auch sehr wichtig ist, dass alle Bürger in unserem Land einen Job haben -möglichst gut bezahlt und wenn es geht auch eine sinnerfüllende Tätigkeit. Vollbeschäftigung ist sehr wichtig, um sozialen Frieden und Wohlstand herzustellen. Eine gute Frage in diesem Zusammenhang ist, was haben Urlaub und Arbeitsplätze miteinander zu tun?

Der Urlaub steht in einem engen Zusammenhang zur Arbeitszeit, genauso wie die Wochenarbeitszeit oder der Eintritt ins Rentenalter oder die Dauer des Schulbesuchs.

Urlaub und Arbeitsplätze
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Für einen Arbeitnehmer bedeutet dies, wenn er 30 Tage Urlaub im Jahr hat, dann muss er 30 Tage weniger arbeiten als ein Arbeitnehmer, der keinen Urlaub hat. Hat ein Arbeitnehmer eine 35 Stunden Woche, dann muss er 5 Stunden weniger arbeiten als ein Arbeitnehmer mit einer 40 Stunden Woche. Kann ein Arbeitnehmer mit 63 Jahren in Rente gehen, dann arbeitet er 4 Jahre weniger als ein Arbeitnehmer, der mit 67 Jahren in Rente geht. Geht ein Arbeitnehmer 13 Jahre zur Schule, dann muss er 3 Jahre weniger arbeiten als ein Arbeitnehmer, der 10 Jahre zur Schule geht. Ähnliche Wirkungen haben auch Sabbatjahre und Kindererziehungszeiten.

Diese Rechnung hat aber nicht nur eine Auswirkung auf einen einzelnen Arbeitnehmer, sondern diese Zusammenhänge haben auch eine volkswirtschaftliche Dimension. Das heißt, wenn wir hohe Arbeitslosenzahlen haben und Arbeitnehmer eher in Rente gehen, dann werden volkswirtschaftlich gesehen wieder Arbeitsplätze frei. Gibt es die 35 Stunden Woche oder die 4 Tage Woche, dann benötigen wir mehr Arbeitnehmer. Haben alle Arbeitnehmer viele Urlaubstage, dann werden zusätzliche Arbeitskräfte benötigt. Im Grunde genommen sind das alles Möglichkeiten, um die Anzahl der Arbeitsplätze zu steuern. Darauf können die Politiker Einfluß nehmen, aber auch Arbeitgeber und Gewerkschaften.

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Urlaub und Arbeitsplätze

Urlaubszeiten dienen aber auch der seelischen Erhebung und haben auch mental und körperlich einen generierenden Effekt. Freizeit kann auch zu mehr Kreativität führen, weil man das tägliche Hamsterrad verläßt und Zeit hat zum Träumen und Nachdenken. Im Urlaub können auch andere Kulturen und Freizeitaktivitäten sehr inspirierend wirken.

Volkswirtschaftlich interessant ist auch die Tatsache, dass die Urlaubszeiten von Land zu Land sehr unterschiedlich sind. So sind in Westeuropa längere und bezahlte Urlaubszeiten die Regel: So gibt es in Großbritannien 28 Urlaubstage und 8 Feiertage, in Polen 26 Urlaubstage und 11 Feiertage, in Österreich 25 Urlaubstage und 13 Feiertage, in Deutschland 20 Urlaubstage und 9 Feiertage. Ähnlich hoch sind die Urlaubs- und Feiertage in Venezuela, Bolivien und Peru. Schlusslichter sind Canada, China und die Vereinigten Staaten von Amerika. Bitte sehen Sie sich zu diesen Ausführungen auch den link von der internationalen Personalberatung Mercer an.

 http://www.mercer.com/press-releases/holiday-entitlements-around-the-world Auch sehr interessant: Arbeitsfrei statt arbeitslos: http://www.youtube.com/watch?v=XWLuqb-m80Y

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Mich interessiert zudem Ihre Meinung. Bitte hinterlassen Sie hier auf meinem Blog einen Kommentar. Wenn Sie Deutschland rockt sich neu bestellen wollen, dann kommen Sie hier zum Bestellformular: https://www.digistore24.com/product/18407

Wie wichtig ist für Sie der Jahresurlaub? Wie würden Sie Urlaubszeiten, Rentenzeiten und Schulzeiten gestalten? Wie wichtig ist für Sie der Urlaub, um auf der Arbeit produktiv sein zu können? Was halten Sie von der Forderung arbeitsfrei statt arbeitslos?

Besonders würde ich mich freuen, wenn Sie meinen Beitrag weiterposten würden. So bekommen auch andere Leser die Möglichkeit diesen Beitrag zu sehen. Danke.

Liebe Grüße, Friedhelm Kölsch

1 Kommentar zu Urlaub und Arbeitsplätze

  1. Lieber Friedhelm,

    dies hört sich alles gut an, aber denke mal an die Zeit Ende der 70er bis in die 80iger Jahre hinein. Damals hat man Leute mit 57 Jahren in den vorgezogenen Ruhestand geschickt um Arbeitsplätze für jüngere Arbeitslose frei zu bekommen. Das Ende vom Lied war, viele Unternehmer haben ihre teuren Mitarbeiter mit 57 Jahren gehen lassen und es wurden nur ganz wenig junge eingestellt.

    Liebe Grüße Theresia

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