Kreis Borken-Wirtschaftsfoerderung

Kreis Borken-Wirtschaftsfoerderung, eine gute Arbeit!

Kreis Borken- Wirtschaftsfoerderung
Wasserschloß

Fragen an Dr. Heiner Kleinschneider, Leiter der Wirtschaftsfoerderungsgesellschaft des Kreises Borken, Nordrhein Westfalen.

Friedhelm Kölsch: Für welche Region, für welche Städte und Gemeinden ist die Wirtschaftsfoerderungsgesellschaft Kreis Borken zuständig?

Friedhelm Kölsch
Friedhelm Kölsch, Autor von Deutschland rockt sich neu.

Dr. Heiner Kleinschneider:  Wir sind für den gesamten Kreis Borken zuständig, das heißt für die insgesamt 17 Städte und Gemeinden Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher, Gronau, Heek, Heiden, Isselburg, Legden, Raesfeld, Reken, Rhede, Schöppingen, Stadtlohn, Südlohn, Velen und Vreden.

Friedhelm Kölsch: Welche Hauptschwerpunkte hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Kreis Borken?

Dr. Heiner Kleinschneider: Die Arbeitsfelder der WFG sind: Gründungsberatung, Betriebsberatung, Innovationsberatung, Standort-marketing, Infrastrukturverbesserung, Arbeitsmarktpolitik, Netzwerkarbeit.

Friedhelm Kölsch: Ist die wirtschaftliche Entwicklung im Kreis Borken stabil und gesund? (Niveauranking, Dynamikranking) Betreiben Sie Früherkennung im Kreis Borken?

Dr. Heiner Kleinschneider: Der Kreis Borken hat sich in den vergangenen 30 Jahren von einer wirtschaftlichen Problemregion zu einer „Vorzeigeregion“ entwickelt. Diese Entwicklung steht auf einer breiten Branchenvielfalt und ist deshalb vergleichsweise stabil. Die überwiegend mittelständisch geprägten Unternehmen zeigen sich wettbewerbsstark und dynamisch. Neuere Untersuchungen wie z. B. der Zukunftsatlas 2013 der Prognos AG und die regionale Vergleichsstudie des Magazins „Focus Money“ zeigen, dass sich der Kreis Borken in der Spitzengruppe der Kreise in Nordrhein-Westfalen befindet.

Früherkennung betreiben wir insofern, als wir regelmäßig die Arbeitsmarkt- und Strukturentwicklung beobachten und analysieren. Die wichtigsten Erkenntnisse aber ergeben sich durch den laufenden engen Kontakt mit der heimischen Wirtschaft.

Kreis Borken-Wirtschaftsförderung

Friedhelm Kölsch: Die Arbeitslosigkeit im Kreis Borken ist relativ niedrig, verglichen mit anderen Regionen in Nordrhein-Westfalen. Trotzdem beträgt die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungs-berechtigten im November 2013 insgesamt 10616 Personen. Das entspricht der Einwohnerzahl einer Kleinstadt. Warum sind Sie dann trotzdem auf der Suche nach Fachkräften für den Kreis Borken?

Dr. Heiner Kleinschneider: Im Landesvergleich gehört die Arbeitslosenquote im Kreis Borken zu den niedrigsten. Unternehmen berichten, dass die Suche nach Fachkräften zunehmend schwieriger wird. Die Situation ist dabei natürlich von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. In einigen Bereichen macht sich die Fachkräfteknappheit als Entwicklungshemmnis für die mittelständische Wirtschaft bemerkbar. Die WFG hilft mit, soweit sie in diesem Bereich Handlungsmöglichkeiten hat, diese Entwicklungsbremsen so weit wie möglich zu lockern. Dabei geht es zum einen um das Thema „Qualifizierung“, zum anderen darum, den Kreis Borken als attraktiven Arbeits-, Lebens- und Wohnstandort zu profilieren.

Friedhelm Kölsch: Welche Idee haben Sie als WFG Kreis Borken um die Arbeitslosenzahlen in Ihrem Kreis auf Null zu bringen?

Dr. Heiner Kleinschneider: Eine Arbeitslosenquote von „Null“ ist in der Praxis kein realistisches Ziel. Es gilt, gezielt an beiden Seiten des Arbeitsmarktes anzusetzen. Damit meine ich, zum einen auf eine Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung hinzuwirken, zum anderen aber auch gleichzeitig die Instrumente der Arbeitsmarktpolitik im Hinblick auf Qualifizierung und Bildung möglichst angemessen und umfassend einzusetzen. Die WFG ist dabei ein Akteur neben anderen.

Friedhelm Kölsch: Welche Anreize und welche Motivation bieten Unternehmer in Ihrem Kreis an, um das Fachkräfteproblem aus eigener Kraft zu lösen?

Dr. Heiner Kleinschneider: Hier sind die Unternehmen zunächst einmal in eigener Verantwortung selbst tätig. Qualifizierte, motivierte und engagierte Belegschaften sind ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Die Bandbreite der einzelnen betrieblichen Aktivitäten ist beinahe unbegrenzt. Die wichtigsten Stichworte sind dabei Flexibilisierung von Arbeitszeiten, Familienfreundlichkeit, finanzielle Anreize, Lebens- und Wohnqualität, Betriebsklima und ähnliches.

Imagefilm über die Wirtschaft im Kreis Borken:

https://www.youtube.com/watch?v=zuPhYe1kTuA

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Borken:

http://www.wfg-borken.de

Auch interessant: Autobiografie von Dr. Heiner Kleinschneider:

https://www.youtube.com/watch?v=59Vc6Dugmw4

Sehr geehrter Herr Dr. Heiner Kleinschneider ich bedanke mich ganz herzlich für die Beantwortung der Fragen

Kreis Borken

Im Kreis Borken gibt es eine Vielzahl von privaten und öffentlichen Berufskollegs: http://goo.gl/xIn5DB Es gibt auch ein Kompetenzteam Lehrerfortbildung: http://goo.gl/EbMu10 Es gibt auch eine Fachschule der Landwirtschaftskammer NRW: http://www.lwk.nrw.de/schulen/

Claudia Stork aus Borken wurde mit dem Unternehmerinnenbrief  NRW ausgezeichnet.

Liebe Leser und Freunde, ich bin auf der Suche nach weiteren Städten und Regionen, die hier auf meinem Blog zu Wort kommen können. Wenn Sie Wirtschaftsförderer kennen, oder wenn Sie selbst Wirtschaftsförderer sind, dann möchte ich gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen. Bitte senden Sie mir eine EMail an: friedkoelsch@web.de Bitte tragen Sie sich auch unbedingt in meinen EMail Verteiler hier unten ein. Nur so kann ich Ihnen wertvolle Informationen direkt in Ihr Postfach senden. Bitte tragen Sie Ihre beste EMail Adresse ein und klicken Sie dann auf den blauen Button zu den Ideen. Bitte sehen Sie dann in Ihrem EMail Postfach nach und bestätigen Sie dann den Link, den Sie gerade von mir erhalten haben. Das wars schon. Danke. Sie können sich jetzt die Informationen und Ideen zu 100% kostenlos ansehen.

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Hier noch ein Tipp von mir an die Unternehmerinnen und Unternehmer im Kreis Borken:

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Liebe Grüße,

Friedhelm Kölsch

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