Eine etwas andere Problemloesung

Eine etwas andere Problemloesung

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, über Weihnachten habe ich ein Buch von Loren Cunningham gelesen. Loren Cunningham ist Gründer von Jugend mit einer Mission. Youth with a mission. Der Titel des Buches lautet: Das Buch, das Nationen transformiert. Die Kraft der Bibel, jede Nation zu verändern. Loren Cunningham bereist 40-50 Länder pro Jahr. Er war schon in jedem Land der Erde.

Eine wichtige These von Loren Cunningham…

Loren Cunningham vertritt die These, dass es einige transformierende Wahrheiten aus der Bibel gibt, also Wahrheiten, die uns selbst und die Gesellschaft verändern. Dazu müssen wir wissen, wer Gott ist, wer der Mensch ist, wir müssen zudem wissen, dass es die Existenz unveränderlicher erkennbarer Wahrheit gibt und viertens die Verantwortung des Menschen gemäß dieser Wahrheit zu leben.

Was mich an der Bibel überzeugt…

Was mich persönlich an der Bibel überzeugt ist die Tatsache, dass im Lukasevangelium der Stammbaum von Christus bis Adam aufgelistet ist. Mich überzeugen aber auch die Werke der Schöpfung. Ein Birnbaum oder eine Libelle sind Wunderwerke Gottes. Eine Fliege kann locker an der Zimmerdecke laufen und wenn es sein muss auch rückwärts starten. Leider kriegen dies menschliche Ingenieure nicht hin. Menschen können noch nicht einmal eine Maschine konstruieren, wo oben Gras hineingeworfen wird und unten Milch herauskommt. Jede Kuh kann das besser.

Mich überzeugt aber auch die Lehre der Bibel. Das Neue Testament spricht davon, dass Menschen von neuem geboren werden müssen, um in das Reich Gottes zu kommen. Die Bibel spricht von den Früchten des Geistes: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Sanftmut, Keuschheit und andere Dingen. Wir als Menschen werden diesen Anforderungen aber nicht gerecht. Wir sind Sünder, so wie Adam und Eva Sünder waren. Im Grunde genommen sind wir Menschen täglich auf die Gnade des Jesus Christus angewiesen und bedürfen der permanenten Hinwendung zu den oben genannten guten Ausprägungen menschlicher Verhaltensweisen. Also bitte behaupten Sie nie, dass ich gesagt hätte, ich sei ein perfekter Mensch. Das bin ich nicht. Saulus musste eine harte Erfahrung machen, bevor er zum Paulus wurde.

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Wer ist Gott und wer ist der Mensch…?

Gott ist also erstens der Schöpfer des Himmels und der Erde und der Mensch ist zweitens nach dem Ebenbild Gottes erschaffen. Dies wertet einen Menschen enorm auf und gibt ihm eine große Würde. Wir sind keine Verwandten von Küchenschaben. Dieses Menschenbild verändert unseren Umgang mit Menschen.

Drittens, ja, es gibt die Existenz von unabänderlichen erkennbaren Wahrheiten. Diese unabänderlichen Wahrheiten beziehen sich auf die Gesetze der Natur, aber auch auf menschliche Verhaltensweisen. Viertens, wenn es solche unabänderlichen Wahrheiten gibt, dann haben wir diesen auch Folge zu leisten.

Weshalb ich in der CDU bin…

Ein wichtiger Grund, warum ich Mitglied der CDU bin, ist genau dieser Punkt, dass die CDU in ihrer Satzung festlegt, dass sie Politik in der Verantwortung vor Gott machen will. Meiner Meinung nach ist eine Politik ohne Gott nicht möglich. Die christliche Lehre erzieht uns in allen Dingen zum Guten. Meiner Meinung nach ist dies auch kein Widerspruch zu dem Grundsatz, dass Staat und Kirche getrennt voneinander sind. Jeder Politiker ist berechtigt, sich von den guten Lehren und Anweisungen der Bibel beeinflussen zu lassen. Es wäre ja schon ein wenig dumm, wenn man zwar Goethe, Karl Marx, Pestalozzi und andere Wissenschaftler und Dichter zitieren dürfte, aber der Schöpfer all dieser Dinge und Personen nicht zu Wort kommen dürfte. Loren Cunningham macht deutlich, wie die Bibel durch einzelne Personen ganze Nationen verändert hat: Z.B. Martin Luther in Deutschland, Abraham Kuyper in Holland, John Calvin in Genf, William Carey in Indien, oder denken Sie an die Erfolgsgeschichte von Südkorea.

Was machen falsche Religionen und Gottlosigkeit mit Menschen…?

Falsche Religionen, aber auch Gottlosigkeit führen im Gegensatz dazu zu ganz anderen Früchten: Zu Ungerechtigkeit, zu Mord, zu Diebstahl, zu Ehebruch, zu Lieblosigkeit, zu Untreue, zu Ausbeutung, zu Prostitution, zu Menschenhandel und Drogenhandel usw. In vielen Ländern gibt es die 7 Tage Arbeitswoche. Wie ich finde sind das unmenschliche Systeme und leider gibt es viele westliche Firmen, die in diesen Ländern ihre Waren produzieren lassen. Wie die Führungskräfte dieser Firmen es rechtfertigen, dass Textilarbeiterinnen in Kambodscha 7 Tage in der Woche jeweils 11 Stunden pro Tag arbeiten, das weiß ich nicht.

Essen kann seine Probleme lösen…

Wie ganze Länder und auch die Stadt Essen ihre Probleme lösen können, hängt vielleicht von ganz anderen Faktoren ab, als wir Menschen manchmal meinen.

Im 2. Buch der Chronik, Kapitel 7 Vers 14 steht ein Bibelvers, der zwar eigentlich zu dem Volk Israel gesagt wird, der aber auch allen Völkern gilt: Wenn mein Volk, über dem mein Name genannt ist, sich demütigt und betet und mein Angesicht sucht und sich von seinen bösen Wegen abkehrt, dann will ich vom Himmel her hören, dann will ich Ihnen ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.

Was hat Deutschland erlebt…?

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Deutschland hat 1989 genau dies erlebt, dass die Ostdeutschen in die Kirchen gegangen sind, dass sie Gott bekannt haben, dass sie unter dem System leiden, dass sie nicht wissen, wie sie dieses Problem lösen sollen. Die Ostdeutschen haben gebetet und das Angesicht Gottes gesucht. Ob sie auch ihre Sünden bekannt haben, das weiß ich nicht, aber in Deutschland ist anhand dieser Faktoren ein ganz großes Wunder passiert. Leider sind die Kirchenbesuche in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung wieder deutlich zurückgegangen.

Essen und das Christentum…

Auch Essen hat Männer und Frauen gehabt, die die Essener Bürger immer wieder an Gott erinnert haben. Das Kloster in Essen Werden und der Dom in Essen erinnern daran. Es hat aber auch einen Wilhelm Weigle, einen Wilhelm Busch und Pastor Ulrich Parzany gegeben. Ulrich Parzany war Leiter und Prediger bei ProChrist, welches deutschlandweit und europaweit ausgestrahlt wurde. Gustav Heinemann hat den Satz geprägt: Die Herren dieser Welt gehen, aber unser Herr kommt. Er war z.B auch Leiter des CVJM in Essen.

Essen kann seine Probleme lösen und ich möchte als Oberbürgermeister dieser Stadt einen Teil dazu beitragen.

Liebe Grüße,

Friedhelm Kölsch

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