Stellenumwandlungsprogramm für die Systemgastronomie

Hallo liebe Leserinnen und Leser von Deutschland rockt sich neu. Heute bekommst Du hier den dritten Gastbeitrag von Matthias Vöcking. Es geht um ein Stellenumwandlungsprogramm für die Systemgastronomie. Das Stellenumwandlungs-programm ist aber auch für Städte und Gemeinden aufgrund von Schlüsselzuweisungen interessant. Falls Sie Rückfragen haben und Beratung zur Umsetzung brauchen, dann setzen Sie sich bitte direkt mit Matthias Vöcking in Verbindung. Es ist nur fair, seine Idee zu honorieren.

Stellenumwandlungsprogramm

 

Matthias Vöcking schreibt:

Stellenumwandlungsprogramm

anliegend übersende ich Ihnen die für die Systemgastronomie aufbereitete Fassung meines Stellenumwandlungsprogramms.

Es hat eine Aufgreifgrenze von 410 Euro, die auf sozialversicherungspflichtige 450,01 Euro angehoben werden. Die
Anhebung liegt bei mindestens 20 Euro. So steigt eine Minijobvergütung von450 Euro auf sozialversicherungspflichtige
470 Euro.

Die Anhebung um mindestens 20 Euro erlaubt eine viertelstündige Verlängerung der Wochenarbeitszeit bei
gleichzeitiger Anhebung der Stundenbruttovergütung. Auf die Arbeitszeitverlängerung entfallen weniger als 20 Euro, so
dass ein Rest bleibt, der die Stundenbruttovergütung insgesamt erhöht.

Die gleichzeitige Personalkosteneinsparung erreiche ich über einen großzügig pauschalierten Ausgleich des
Arbeitgebermehraufwands. Für den Arbeitgeberaufwand spielt etwa dieKrankenversicherung eine Rolle, bei
der der Arbeitnehmer gesetzlich krankenversichert ist.

Das Aufwendungsausgleichsgesetz…

gibt den Krankenkassen das Recht zu bestimmen, zu welchen Kosten sie Arbeitgeber ihrer
Versicherungsnehmer vom Mutterschaftsgeldrisiko vollständig und bei kleineren Betrieben darüber hinaus auch zwischen 40 %
und 80 % des Entgeltfortzahlungsrisikos freistellen. Indem ich eine gesetzliche Krankenversicherung des Arbeitnehmers bei einer Krankenkasse unterstelle, die hohe Umlagen nimmt, auch eine Entgeltfortzahlungsumlagepflicht der
Arbeitgeber unterstelle, gelange ich zu einem großzügig pauschalierten Ausgleich des Arbeitgebermehraufwands.

Bei einer sozialschutzerschließenden Umwandlung einer geringfügigen Beschäftigung kann es, wenn der Arbeitnehmern im Minijob freistehende Arbeitnehmerrentenversicherungsbeitrag tatsächlich nicht gezahlt wird oder der Vergütungsanstieg nur bei 20 Euro oder geringfügig darüber liegt, zu einem Nettoeinkommensverlust der Beschäftigten kommen. In diesem Fall sind erhebliche Abfederungen des Nettoeinkommensverlustes üblich, wenn der Beschäftigte Sozialleistungsansprüche hat.

Eine Nettoeinkommensminderung wird, spiegelbildlich zur Behandlung eines Nettomehreinkommens, zu 80 % abgefedert, wenn der Beschäftigte Anspruch auf Hartz IV (Arbeitslosengeld II; SGB II) hat. Ist der Beschäftigte in der Arbeitslosenversicherung wird ein über 165 Euro hinausgehendes Nettomehreinkommen und spiegelbildlich auch ein Mindereinkommen vollständig ausgeglichen.

Stellenumwandlungsprogramm

Die Kommune gleicht nicht nur…

den Mehraufwand großzügig sondern auch ein pauschaliert hohes Mindereinkommen
zu 1/5 aus. Ein Nettomindereinkommen wird vermieden, wenn die Beschäftigte Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II (Hartz IV) oder beispielsweise auch Wohngeld bekommen. Ärgerlich doch aufgrund der Gesetzesfassung unvermeidlich
ist die Herausnahme von Erwerbsunfähigen.

Auch auf Mindestlohnniveau verlängert sich die Arbeitszeit selbst bei Anhebung des maximal möglichen Minijobverdienstes
von 450 Euro auf 470 Euro nur auf knapp zwölf Wochenstunden. Für den Mindestlohn erlaubt die sozialversicherungsfreie
Maximalvergütung eine Wochenarbeitszeit von knapp 11,75 Wochenstunden, die auf knapp 12 Wochenstunden verlängert wird.

Erwerbsunfähige können nicht 15 Wochenstunden oder drei Tagesstunden arbeiten. Hier ist die Anhebung auf zwölf Wochenstunden nicht nur wesentlich geringer. Die tatsächliche Wochenarbeitszeit wächst nur
um eine Viertelstunde. Liegt die Vergütung über 450 Euro so verliert der Rente wegen voller Erwerbsminderung Verdienende ein Viertel der Rente. Dies lässt sich aus der Schlüsselzuweisung im nordrheinwestfälischen Gemeindefinanzausgleich (s.u.), die sonst die im Programm vorgesehenen Ausgleichsleistungen der Kommune überkompensiert, nicht ausgleichen.

Die Gemeinde erhält für im Gemeindegebiet…

belegene sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse am 31. 12. des
Vorvorjahres Schlüsselzuweisungen aus dem Zentralitätsansatz der nordrheinwestfälischen Gemeindefinanzierungsgesetze, wenn die in Nordrhein-Westfalen belegene Gemeinde Anspruch auf Schlüsselzuweisungen des Landes hat. Diese decken neben dem großzügigen Arbeitgebermehraufwandsausgleich noch an der Aufgreifgrenze auch die Ausgleichsleistungen an die Beschäftigten sowie einen Gewinn für den Gemeindehaushalt.

Beispiel Küchenhilfe

Matthias Vöcking

Xing-Profil von Matthias Vöcking

Wenn Du Kontakt zu Matthias Vöcking aufnehmen willst:

EMail: ra.voecking@arcor.de

Telefonnummer: 0251314627

Matthias Vöcking

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Liebe Grüße,

Friedhelm Kölsch

Wahrnehmung von Kostenbewußtsein und Wirtschaftsfreundlichkeit…

Hallo, liebe Leser von Deutschland rockt sich neu, heute habe ich den zweiten Beitrag von Matthias Vöcking für Dich.

In der letzten Woche habe ich bereits darüber berichtet, dass ich für meinen Blog Gastautor Matthias Vöcking aus Münster gewinnen konnte. Er ist Jurist und kann hochinteressante Beiträge zu ausgewählten Themen liefern.

Im letzten Beitrag ging es um ein Thema im Gemeindewirtschaftsrecht. Die Frage lautete, wann darf ein Fitnessstudio als Gemeindeangebot betrieben werden und wann nicht.

Die Arbeit kann Städten und Gemeinden dabei helfen, die eigene Rechtssituation besser einzuschätzen. Dies gilt natürlich ebenso für private Fitnessstudios, die im Wettbewerb mit Gemeindeangeboten stehen.

Viel Freude mit dem Beitrag. Fitnessstudios sind ja in vielen Fällen ein Renner. Auch durch Fitnessstudios entstehen zukunftsorientierte Arbeitsplätze. Das Gemeindewirtschaftsrecht sollte dies nicht verhindern.
Bitte hier klicken und gerne noch einmal ansehen…

Kostenbewußtsein und Wirtschaftsfreundlichkeit

 

Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft…

Heute geht es um einen  aufbereiteten Ausschnitt aus dem Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft 2012.

Matthias Vöcking hat den Zusammenhang von wahrgenommenem Kostenbewusstsein und wahrgenommener Wirtschaftsfreundlichkeit der Stadtverwaltungen durch die Gewerbetreibenden erforscht.

Gastbeitrag  von Matthias Vöcking zur Wahrnehmung von Kostenbewusstsein und Wirtschaftsfreundlichkeit der Stadtverwaltungen durch die Gewerbetreibenden

Fitnessstudio und Gemeinderecht
Matthias Vöcking

hier anliegend übersende ich Ihnen einen aufbereiteten Ausschnitt aus dem Städteranking der Initiative Neue
Soziale Marktwirtschaft 2012.

Ich habe den Zusammenhang von wahrgenommenem Kostenbewusstsein und wahrgenommener Wirtschaftsfreundlichkeit der Stadtverwaltungen durch die Gewerbetreibenden erforscht.

In 49 der 50 Befragungen schnitten die Stadtverwaltungen beim Belang Wirtschaftsfreundlichkeit besser ab als beim Belang Kostenbewusstsein.Kostenbewußtsein und Wirtschaftsfreundlichkeit

Mit einem ähnlichen Ergebnis war zu rechnen…

Kostenbewusstsein ist ein Wertetreiber für Wirtschaftsfreundlichkeit. Das abweichende Ergebnis nur in Freiburg im Breisgau auf Grundlage jedoch von hervorragendem Kostenbewusstsein mag örtliche Gründe haben.

Überraschend war der doch große Anteil von Städten, die bei Wirtschaftsfreundlichkeit wesentlich besser
als bei Kostenbewusstsein abgeschnitten haben.

Die Regel ist ein zweistelliger Anteil von Gewerbetreibenden,
die Kostenbewusstsein ihrer Betriebsstandortgemeinde verneinen, Wirtschaftsfreundlichkeit aber bejahen.

Ich schließe daraus, schon die Erwartungen an das Kostenbewusstsein einer Gemeinde sind seitens der
Gewerbetreibenden nicht sehr hoch. Andernfalls würde sich die Verneinung von Kostenbewusstsein
verheerender auf den Belang Wirtschaftsfreundlichkeit auswirken.

Kostenbewußtsein und Wirtschaftsfreundlichkeit

Ein stärkeres Bemühen um Kostenbewusstsein wirkt sich als Standortfaktor kurzfristig nur unterproportional
positiv auf die Wirtschaftsfreundlichkeit aus.

Die Erwartungen von Gewerbetreibenden an das Kostenbewusstsein der Standortkommune werden jedoch bei entsprechendem Bemühen der Stadtverwaltung voraussichtlich steigen mit der Folge, unzulängliches Kostenbewusstsein anderer Kommunen wird kritischer wahrgenommen als bisher. Der Beitrag von Kostenbewusstsein der Stadtverwaltung für die Qualität als Betriebsstandort stimmt dann wieder.

bitte hier klicken und den Vergleich ansehen…

Matthias Vöcking

Xing-Profil von Matthias Vöcking

Wenn Du Kontakt zu Matthias Vöcking aufnehmen willst:

EMail: ra.voecking@arcor.de

Telefonnummer: 0251314627

Matthias Vöcking

 

P.S. Die Staatsverschuldung liegt mittlerweile bei 2,2 Billionen Euro. Unglaublich! Glaubst Du etwa, dass Macron den deutschen Haushalt entlastet?

Staatsschuldenuhr- bitte hier klicken…

 

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Liebe Grüße,

Friedhelm Kölsch

Fitnessstudio und Gemeinderecht

Erster Mai. Tag der Arbeit. In Österreich wurde zudem am 30. April an die Arbeitslosen gedacht. Mehr Respekt  vor den Arbeitslosen wird vom Bischof und vom ÖGB Chef gefordert. In Berlin wird am 2. Mai ein internationaler Kampftag der Arbeitslosen ausgerufen. Grund genug, für alle gesellschaftlichen Gruppen, sich wieder einmal mit dem Thema Arbeit zu… Weiterlesen