Beruf Fussballspieler, gibt es so etwas überhaupt?

Beruf Fussballspieler, gibt es so etwas überhaupt?

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Ist Fussballspieler überhaupt ein Beruf?

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Ist Fussballspieler überhaupt ein Beruf? Kann man Fußballspieler lernen? Kann man als Fußballspieler ausgebildet werden? Ich denke Nein. Fußballspieler hat jedenfalls nichts mit einem klassischen Ausbildungsberuf zu tun. 3 Jahre Lehre. Vom 16. bis zum 19. Lebensjahr. Fertig. Fußball beginnt anders. Fußball ist ein Spiel. Bei manchen Menschen beginnt diese Leidenschaft schon sehr früh. Vielleicht erinnern Sie sich daran, wieviel Spaß Kinder haben, wenn man mit Ihnen Ballspiele macht. Ab dem 5., 6., oder 7. Lebensjahr beginnen Kinder Fußball zu spielen. Nicht 8 Stunden am Tag, aber mehrmals in der Woche. Für viele Kinder ist das Ballspielen ein wichtiger Zeitvertreib. Spaß, Leidenschaft, Wettbewerb, Gewinnen und Verlieren sind von Beginn an mit dabei. Fußball ist ein soziales Ereignis. Kinder bekommen Anerkennung, lernen sich durchzusetzen, müssen Einsehen, dass es Mitspieler gibt, die besser sind und mehr Talent haben. Fußballspielen funktioniert nur mit Regeln! Machen Sie doch hiermit Ihr Ding!

Ab wann wird das Fussballspielen zum Beruf?

Fußball kann zum Beruf werden, wenn Spieler die Motivation und das Talent entwickeln, mit Fußballspielen ihr Geld zu verdienen. Fußballspielen kann zum Beruf werden, wenn Spieler erkennen, dass sie jeden Tag und jede Woche neu an ihre Leistungsgrenzen gehen müssen. Fußball kann zum Beruf werden, wenn Vereine beginnen, für Spieler Geld auszugeben und den Spielern damit Anreize geben, weiterzumachen.

Besonderheiten am Beruf Fussballspieler!

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Der Beruf Fußballspieler hat einige Besonderheiten: Die Ausbildung als Fußballspieler ist untypisch, obwohl es heutzutage auch schon Fußballschulen und Fußballinternate gibt. Die erste Ausbildung erfolgt in der Regel durch Laien und nicht durch staatlich geprüfte Meister. Die Arbeitszeit ist untypisch. Der Beruf kann nur vom 17. bis zum 35. Lebensjahr ausgeübt werden. Ok, manche Fußballer machen danach als Trainer weiter und manche Torleute stehen auch noch mit 40 Jahren im Tor. Das Verletzungsrisiko ist hoch. Fußballspieler gehen hohe Risiken ein. Es gilt das Alles oder Nichts Prinzip. Entweder ein Spieler erreicht die oberen Ligen oder er spielt nur für Spaß. Trostpreis: Der Sport bringt körperliche Fitness und soziale Kontakte. Was jedoch auch eine Tatsache ist: Die Verdienstunterschiede und die Leistungsunterschiede zwischen Spitzensportlern und Amateursportlern stehen in keinem vernünftigen Verhältnis zueinander. Dies wird immer wieder bei der Austragung der Wettkämpfe um den Deutschen Fußballpokal deutlich. Sehr oft gelingt es Amateurmannschaften den Profimannschaften ein Bein zu stellen. Die Verdienstunterschiede sind sehr oft 10 : 1, das Spielergebnis ist jedoch nur 2 : 1.  Fazit: Es gelingt nur einigen Fußballspielern ein Leben lang Geld mit diesem Sport zu verdienen. Die besseren Seiten am Beruf Fußballspielen sind: Große Anerkennung, öffentliches Interesse, viel Geld verdienen, Fans und sogar Sommermärchen einer ganzen Nation sind vorstellbar.

Gibt es arbeitslose Fussballspieler?

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Ja, ab dem 35. Lebensjahr werden die meisten Fußballspieler arbeitslos. Natürlich kann man auch mit 80 Jahren noch Fußball spielen, aber die Fußballer verdienen kein Geld mehr und müssen sich einen anderen Beruf suchen. Denken Sie an Michael Ballack, ehemaliger Kapitän der Nationalmannschaft, hatte am Ende der Karriere große Probleme. Was er gerade beruflich macht, weiß ich nicht. Auch andere Kicker waren irgendwann zum Nulltarif zu haben: Ivan Klassnic, Tim Borowski, Mikael Silvestre, Sebastian Boenisch, Hasan Salihamidzic, Thomas Hitzlsperger, Andreas Hinkel, Kevin Pezzoni usw. usw.

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Diese Fußballspieler sind arbeitslos: Bitte sehen Sie sich auch diese Fotoshow einmal an: Fotoshow

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Diese Liste setzt sich bei den Trainern fort: Lothar Matthäus, Friedhelm Funkel, Mario Basler, Thomas Doll, Peter Neururer waren alle schon arbeitslos. Der Job des Trainers ist wie der Job eines Außendienstmitarbeiters. Erfolg und Jobverlust hängen bei diesen Berufen sehr eng zusammen.

Arbeitslosigkeit ist in unserer Gesellschaft sehr weit verbreitet. Jeder Beruf kann davon betroffen werden. Der Beruf des Fußballspielers ist davon nicht ausgenommen. Arbeitslosigkeit ist ein sehr wichtiges gesellschaftspolitisches Thema. Es sind nicht nur Randgruppen und Ungelernte davon betroffen. Das Problem sitzt viel tiefer. Wir alle haben dabei eine Verantwortung dieses Problem zu lösen. Der Beruf, die Familie und andere Orte der Ermunterung sind sehr sehr wichtig im Leben eines Menschen. Jeder kann dazu beitragen, dass Menschen glücklich werden. Dazu gehört auch, dass wir unsere Bürger immer wieder neu in das Arbeitsleben integrieren, ganz egal, was sie vorher gemacht haben. Auch Fußballer.

Ankick für die „Arbeitslosen Elf“: Die Arbeitslosen Elf

Forderung an den DFB

Beruf Fussballspieler

Vom Deutschen Fußballbund fordere ich, dass er nicht nur die Tore und Laufwege der Spieler zählt, sondern dass  er auch Statistiken darüber aufstellt, wieviele Fußballspieler arbeitslos werden, wieviele Fußballspieler ihre Ausbildung abbrechen, wieviele Fußballspieler beruflich nach der Fußballkarriere scheitern, wieviele Fußballspieler auf der Ersatzbank versauern, wieviele Fußballspieler bleibende Verletzungen behalten und auch Statistiken darüber, wie hoch die Löhne der Müllmänner in den Fußballstadien sind.

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Liebe Grüße,

Friedhelm Kölsch

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