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Arbeitslosigkeit- wenn ein Büffel Dir einen Kopfstoss gibt

Wow. Das tut richtig weh, wenn Du von einem Tag auf den anderen arbeitslos wirst. Es ist so, als wenn Du von einem Büffel einen Kopfstoss bekommst. Es ist wirklich heftig. Das zieht Dir den Boden unter den Füßen weg.

Arbeitslosigkeit

Du mußt Dich sofort bei der Arbeitsagentur melden. Drei Monate vor Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses wissen die bescheid. Warum eigentlich? Nur wegen der Statistik, oder wollen die Dir neue Stellen zusenden? Das letztere passiert leider gar nicht, schlaft weiter.

Ok. Du bekommst erst einmal eine Weile Arbeitslosengeld. Das hilft Dir über die Runden. Du musst nicht sterben. Aber Du hast auch nicht mehr denselben Lebensstanddard wie vorher. Du musst den Gürtel enger schnallen.

Hinzu kommen die giftigen und unqualifizierten Äußerungen von den Unbeteiligten und Außenstehenden. Die Firma hat ein Problem, aber Du badest es aus. Hör einfach weg. Du musst nicht alles mitbekommen.

Bewirb Dich einfach 140 mal und guck dann was passiert.

Wahrscheinlich gar nichts. Vielleicht hast Du Glück und Du hast wieder eine Stelle gefunden!? Deine Sucharbeitslosigkeit ist beendet. Das Problem ist nur, Du verdienst jetzt weniger als vorher.

Sprich doch einfach einmal mit den Opelanern in Bochum.

Du kommst schlechter aus der Arbeitslosigkeit raus, als Du reingegangen bist.

Vielleicht bist Du aber auch schon bei Hartz IV gelandet. Jetzt hast Du erst recht das Gefühl, dass Dir ein Elefant direkt zwischen die Beine getreten hat. Das Gefühl kenne ich.

Arbeitslosigkeit

Noch schlimmer ist aber, dass sich die Politik überhaupt nicht bewegt.

Wahrscheinlich hat sich der Elefant jetzt ganz auf Dich drauf gesetzt. Du bist einfach platt. Sozusagen lebendig -aber doch auch irgendwie tot.

Wie kommt es, dass Bürgermeister und Stadträte gar nicht das Ziel formulieren,

die Arbeitslosigkeit in der Stadt zu besiegen. Wie ist so etwas zu erklären?

Ein Erklärungsversuch, bitte hier klicken…

Wieso greifen die Politiker nicht händeringend nach jeder Idee, die ihnen angeboten wird? Ich weiß es nicht? Ich empfinde es als Arroganz, Dummheit und als Verantwortungslosigkeit. Wieso schaffen sie eine Metropole Ruhr oder die EU? Wollen sie etwa die Verantwortung auf diese Organisationen schieben? Wie soll das funktionieren?

Es ist doch Aufgabe der Stadtpolitik, die Probleme der Menschen zu lösen. Ein Mensch ohne Arbeit kann sich seinen Lebensunterhalt nicht verdienen.

Wieso versagen hier ganz besonders die Städte im Ruhrgebiet? Eine Fotografin sagte noch vor kurzem zu mir: „Nirgends werden die Menschen so sehr ausgebeutet wie im Ruhrgebiet“. Es war ihre Erfahrung und sie ist in Deutschland schon ein wenig herumgekommen.

Ich befürchte sie hat Recht. Das Ruhrgebiet wird seit Jahren besonders schlecht regiert. Notwendige Reformen werden nicht durchgeführt und Ideen zur Lösung des Problems Arbeitslosigkeit werden nicht aufgegriffen. Von den Menschen im Ruhrgebiet nichts zu fordern ist genauso verkehrt, wie von den Politikern und den Unternehmen hier nichts zu fordern.

Seit 1991 schlage ich den Städten im Ruhrgebiet Früherkennung im Bereich des Arbeitsmarktes vor. Die Bürgermeister und Stadträte bewegen sich nicht. Es ist zum Mäuse melken. Das Problem existiert aber letztlich bei allen Städten und Gemeinden in Deutschland.

So kann es nicht weitergehen.

Von der Politik und von den Arbeitgebern können und dürfen wir mehr fordern.

Jeder Bürgermeister und jeder Stadtrat in Deutschland trägt dafür Verantwortung, die Arbeitslosenzahlen in der Gemeinde und in der Stadt gegen Null zu bringen.

Als Coach möchte ich Ihnen dabei helfen, solche hohen Ziele zu stellen und zu erreichen. Es gehört aber die Erkenntnis der Politik dazu, dass sie es nicht gebacken bekommen.

Wir benötigen in keiner Stadt und in keinem Dorf eine Sockelarbeitslosigkeit. Es ist ausdrücklich erwünscht, jeden Menschen am Arbeitsprozess zu beteiligen.

Ich kenne in Deutschland keinen anderen Coach, der beim Thema Arbeitslosigkeit so hohe Ziele formuliert und fordert.

Detlev Cramer hat einmal gesagt, wenn besser möglich ist, dann ist gut nicht genug.

Wir müssen besser werden, das ist unser aller Aufgabe.

Gründe doch ein Internetunternehmen…

Liebe Grüße,

Friedhelm Kölsch

 

 

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